zurück zur Homepage

Die Spielbretter für III-COLOR-SCHACH zurück zu den III-Color-Schachbrettern

Schach für drei Spieler

Die Stern-III-COLOR-Spieleinrichtung


Es gibt (wenigstens theoretisch, damit Stern-III-COLOR-Schach eindeutig wird) eine erhebliche Verbesserung am Design des Spielplans: Erinnern Sie sich bitte noch einmal an die zusammengeklappte Schachkassette. Nehmen Sie jetzt in Gedanken 3 solche Kassetten, färben Sie die Felder auf der ersten rot/grün, auf der zweiten gelb/violett sowie der dritten blau/orange (die Komplementärfarben sind die Goethe'sche Tuschkasten-Mischung aus den Farben der Gegner) und schieben Sie die Kassetten im Winkel von 120 Grad an den vierten Reihen (den Scharnieren) zusammen. Verlängern Sie nun die Linien gegenüber den Reihen um den Faktor 1.155 (= 2/sqt 3), damit die Bretter in der Seitenansicht wieder quadratisch wirken. Wären die Kassetten aus einem transparenten Material, die Felder farblich nur mit einem Rahmen angedeutet und die Figuren mit der im vorherigen Kapitel beschriebenen magnetischen Kraft ausgestattet, hätte man die Stern-III-COLOR-SCHACH-Einrichtung Nr.1, so der Arbeitstitel dieses Objekts. Von oben sieht das Teil ein bißchen wie das Logo einer bekannten deutschen Automobilmarke aus, aber das hat die nicht sonderlich interessiert... Der entscheidende Vorteil gegenüber den III-COLOR-SCHACH-Brettern: Auf einen Torten-Drehteller gestellt erkennt man in der Einrichtung alle drei Einzel-Stellungen auf einen Blick und muß sich das komplexe Gesamtgeschehen einer Partie nicht mühsam im Kopf zusammensetzen. Wer am Zug ist, darf den Teller drehen.



III-COLOR-SCHACH-Einrichtung No.1 mit Uhr

Ich habe einen Prototyp aus Acrylglas hergestellt, die Felder durchbohrt und Doppelfiguren mit einem Steckfuß in der Mitte gebastelt. Aber die Holzsteckfüße nutzen an den Acryllöchern schnell ab, und die Steine folgen inzwischen bereits bei geringen Erschütterungen der Gravitationskraft. Der Versuch mit echten Magneten ist wegen der Weggabelung in der Mitte der Spieleinrichtung sowieso schwachsinnig. Das III-COLOR-SCHACH muß auch von Einarmigen mühelos bedient werden können! Außerdem war der Prototyp (Uhr inklusive) richtig teuer. Als reales Spielobjekt ist die Einrichtung Nr.1 meiner Ansicht nach eher unpraktikabel.

Es gibt aber immer noch eine Verbesserung des Designs! Ich wollte vermeiden, dass für dieses Spiel neue Figuren benötigt werden. Schneidet man also im Geiste entlang der Linien und dreht diese in die Horizontale, so können normale (farbige) Schachfiguren auf die (nicht zwangsläufig mit runden Markern) angedeuteten Felder gestellt werden. Allerdings ist auch dieses Spielgerät mit dem Arbeitstitel Stern-III-COLOR-SCHACH-Einrichtung Nr.2 teuer in der Herstellung und gewöhnungsbedürftig im Spiel. Man braucht schon etwas Übung, um die Gesamtgestalt einer Stern-III-COLOR-Schachstellung zu durchschauen.



III-COLOR-SCHACH-Einrichtung No.2

Dieses Objekt stellt nun gewissermaßen die mathematisch-physikalische Lösung meines Problems dar - drei bunte, mittels einer Symmetrieoperation verknüpfte halbe Schachbretter - so einfach eigentlich... Es ist schon bemerkenswert, daß man zur geschlossenen Lösung der Aufgabe Schach für drei Spieler in die dritte Dimension ausweichen muß!

Auch wenn Sie zum Spielen die III-COLOR-SCHACH-Bretter benutzen, so hilft Ihnen die geistige Vorstellung der III-COLOR-SCHACH-Einrichtung dabei, die erzeugten Schachgestalten der Stern-Variante besser zu analysieren. Die Gefahr, bei der Ausführung eines Zuges Damen- und Königsflügel zu verwechseln, wird deutlich verringert. Nun, da ich weiß, wie die Stern-III-COLOR-Einrichtung aussieht, spiele ich die Stern-Variante am liebsten wieder auf III-COLOR-Brettern, denn diese Spielweise entspricht eher der Schachtradition, eben gerade weil man sich im Hirn die drei Einzelbilder zu einer Gesamtheit zusammensetzen muss. Was ist Ihre Meinung dazu?

Selbstverständlich könnte man auch eine dreidimensionale Spieleinrichtung für die Dreieckvariante bauen, aber das wäre trivial, weil man trotzdem doppelte Figurensätze benötigte, und deshalb brächte es keinen zusätzlichen visuellen Nutzen. Dreieck-III-COLOR-Schach scheint eine ebene Schachvariante zu sein.

zurück zur Homepage

III-COLOR-SCHACH-Regeln und -Folgen weiter zu den III-Color-Spielregeln